WM-Splitter 2010

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zigi
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Re: WM-Splitter 2010

Beitrag von zigi » 21.06.2010, 20:31

herr domenech hätte schon lange rausfliegen sollen,der hat doch keinen plan und einfach mal null draht zu den spielern..ich mag den mal überhaupt nich den typen und das wird vielen franzosen genauso gehen
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Matchiste
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Re: WM-Splitter 2010

Beitrag von Matchiste » 21.06.2010, 20:44

die Querelen mit dem Trainer gehn doch schon sonst wie lange. Wenn der französische Verband kein Plan hat brauchen die sich auch nicht zu wundern das sowas jetzt passiert ist. Ist doch schon lang bekannt das der Typ innerhalb der Mannschaft so unbeliebt ist...man hätt den schon längst absägen müssen, dann wär es vielleicht nie soweit gekommen.
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Weißer_Ronaldo
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Re: WM-Splitter 2010

Beitrag von Weißer_Ronaldo » 02.07.2010, 13:27

Staatschef löst die "Super Eagles" auf

Der WM-Absturz der sieglosen "Super Eagles" ist zu einer Staatsaffäre mit Skandalcharakter geworden: Nigerias Präsident Goodluck Jonathan hat den Fußball-Verband NFF überraschend aufgelöst und die Nationalmannschaft für die kommenden zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen.

(...)
Quelle

Ach, wunderbar "demokratische" Monarchen. Na, da bin ich ja mal gespannt, ob die FIFA ihre Ankündigung auch wahr macht und Sanktionen ausspricht und welche.
Bin zwar nicht so schnell wie Ronaldo, auch nicht so groß. Aber immerhin schon mal so dick.

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Weißer_Ronaldo
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Re: WM-Splitter 2010

Beitrag von Weißer_Ronaldo » 09.09.2010, 14:04

Wirkung der FIFA-­WM 2010 in Südafrika: Das Wichtigste im Überblick

(...)

Die Weltmeisterschaft brachte viele Hoffnungen nach Südafrika. 55 Tage nach dem Endspiel zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Falsche Prognosen, überrissene Erwartungen. Während die WM für die FIFA und ihre Partner ein kommerzieller Erfolg war bleibt für die Bevölkerung in Südafrika nicht viel übrig.

- Die Kosten für die südafrikanische Regierung sind um 1709% höher als erwartet – nämlich 39.2 Milliarden Rand (5.5 Milliarden Schweizer Franken) statt 2.3 Milliarden (321 Millionen SFr).

- Statt des prognostizierten Gewinns von 4,9 Milliarden Rand (700 Millionen Franken) resultierte für Südafrika aus der WM ein Netto-­Verlust von mindestens 20 Milliarden Rand (2.8 Mia. Sfr.) – bei optimistischen Schätzungen. Die FIFA hat gleichzeitig ihre Einnahmen gegenüber der WM 2006 in Deutschland 2006 um 50 gesteigert. Auf ihren Druck hin hat die südafrikanische Regierung die Gewinne der FIFA und ihrer Partner steuerbefreit. Adrian Lackay, Sprecher der üdafrikanischen Steuerbehörde (South African Revenue Service) meint sogar: "Die Privilegien und Konzessionen, welche wir der FIFA zugestehen mussten, waren schlicht zu hoch und zu erdrückend, als dass für uns monetärer Nutzen hätte entstehen können."

- Entgegen den Prognosen führte die WM nicht zu neuen, dauerhaften Jobs. Bereits auf Ende Juli 2010 nahm die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr wieder um 4.7% ab. Auf dem Bau gingen zwischen Juni 2009 und Juni 2010 111´000 Jobs verloren.

(...)

- Von den zehn für die WM gebauten oder erweiterten Stadien sind mindestens drei so genannte „White elephants“, d.h. diese Stadien sind viel zu gross und viel zu teuer, als dass sie nach der WM je kostendeckend weiter betrieben werden könnten. Entgegen den Einwänden des südafrikanischen Fussballverbandes und der Vertreter der Fussball-­ und Cricket­-Ligen wurden die Stadien auf der FIFA trotzdem gebaut.

(...)

- In verschiedenen Städten wurden ganze Viertel für die neuen Bauten plattgewalzt. So versuchte beispielsweise die Stadtregierung von Durban auf Druck der Fifa einen 100 Jahre alten Markt abzureissen. Dieser Markt bildet die Haupteinkommensquelle für 10'000 StrassenverkäuferInnen. Gemäss UNO wurden ausserdem mindestens 20'000 Menschen aus ihren Unterkünften in Slumvierteln vertrieben.


Alle diese negativen Folgen der WM sind nicht unvermeidbar – im Gegenteil. Die FIFA hat die südafrikanische Zentralregierungen, die lokalen Verwaltungen und Städte mehrmals massiv unter Druck gesetzt, wenn es beispielsweise um die Steuerbefreiung aller ihrer Gewinne und derer ihrer Partner ging. Sie hätte sich auch dafür einsetzen können, dass mehr von der WM der Bevölkerung zu gute kommt. Schlussendlich setzt die FIFA die Kriterien für die Infrastrukturbauten und die Sponsoring-­‐Parner fest.

(...)
Quelle [PDF]

So hat sich also der "selbstlose" Einsatz des Herrn Blatter, die Fußball-WM erstmal auf den afrikanischen Kontinent zu bringen, ganz wunderbar gelohnt. Zumindest für die FIFA.

Die FIFA übt massiven Druck aus, um noch mehr abzusahnen und stürzt Südafrika in noch größere Probleme, als es eh schon hat.
Bin zwar nicht so schnell wie Ronaldo, auch nicht so groß. Aber immerhin schon mal so dick.

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