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BeitragVerfasst: 28.08.2017, 07:54 
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3. Spieltag
LSV SW II - Miltitz I 2:7 (0:5)

Da beide Mannschaften sich beim Start in die neue Saison nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten, wobei die Gäste nach ihrer Auftaktniederlage (0:8 gegen Räpitz) dies gegen die SpVgg wieder wettmachten, starteten die Mannen vom Küchenholz mit zwei Niederlage in die noch junge Saison. Nun sollten gegen die Miltitzer die ersten Punkte her, aber was den Zuschauern in Spielhälfte eins geboten wurde kann man nur unter desolate Vorstellung abhaken. Die Hintermannschaft patzte ein ums andere Mal und machte damit den Gegner (10. Minute 0:1) „stark“. Aber auch Torhüter „Pinky“ (Hose und Stutzen in Pink ???) - machte in der 28. Minute mit einen fatalen Abwurf zum Gegner nicht gerade eine gute Figur (0:2). Aber auch bei den beiden Elfern (35./36.) - wobei der Handelfmeter per Zuruf gegeben wurde - sah die Abwehrreihe nicht gerade souverän in ihrem handeln aus. Und mit dem Tor in der 42. Minute (0:5 aus Sicht der Gastgeber) ging es in die Halbzeitpause. Aber mit dem Wiederanpfiff eine ganz andere Gastgebermannschaft - endlich mal der Drang zum gegnerischen Tor herrlich herausgespielte Aktionen welche in der 61. (Flo) und 78. Minute (Benny) mit dem Torabschluss gekrönt wurden, zeigten den Willen der Mannschaft sich hier doch noch ordentlich aus der Affäre ziehen zu können. Zumal die Stürmer die Treffer 3 und 4 auf dem Fuße hatten da die Gäste sich doch mit ihrer Führung zufrieden gaben. Aber es sollte nicht sein - zweimal schlugen die Miltitzer noch zu und dann war endlich Schluss. Das kurze Aufbäumen der Gastgeber war dann doch etwas zu kurz geraten.
Kurze Aufregung beim einwechseln eines Miltitzer Spielers - Schiri sagte „No“ - es reicht:
hier kurze Erklärung -
Der Spieler XY, der in der „32. Spielminute“ vom Trainer ausgewechselt wurde, braucht nicht, wie bisher, duschen zu gehen. Er kann durchaus nach einer Verschnaufpause wieder ins Spiel kommen. Nach vier Wechseln (egal mit welchem Personal) ist allerdings Schluss!“


In diesem Sinne
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BeitragVerfasst: 28.08.2017, 15:35 
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Tubino hat geschrieben:
Er kann durchaus nach einer Verschnaufpause wieder ins Spiel kommen. Nach vier Wechseln (egal mit welchem Personal) ist allerdings Schluss!“


Ernsthaft?

Wenn dem so ist, wird es Woche für Woche auf vielen Plätzen falsch umgesetzt.

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BeitragVerfasst: 29.08.2017, 09:01 
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So wurde es aber vom amtierenden Schiri LSV gegen Miltitz gehandhabt. Er sagte wörtlich "nichts geht mehr das ist dann der vierte Mann welcher nach den "Dreier" nicht gewechselt werden kann:

Ich möchte aber keine Unruhe rein bringen - diese Wechsel müssten doch irgendwo festgeschrieben worden sein.
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BeitragVerfasst: 29.08.2017, 12:17 
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Fussballgott
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Meines Wissens bezieht sich die Beschränkung nur auf die Anzahl der Einwechselspieler die eingesetzt werden dürfen (max. 4) .... Diese 4 können jedoch beliebig oft ein- bzw. ausgewechselt werden ... Spieler der Startelf können ebenso beliebig oft ein- bzw. ausgewechselt werden ... sollten also 5 Mann auf der Auswechselbank sitzen schaut nur 1 in die Röhre ....

Ob dies allerdings in der Spielordnung festgehalten ist (sollte eigentlich so sein) kann ich auch nicht beantworten ....

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BeitragVerfasst: 29.08.2017, 12:24 
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Und genau das macht wütend! Was soll das? 3 Wechsler aus Punkt und Fertig und wenn der Verband da unbedingt will, das diese wieder rein können, na okay. Ich verstehe es nicht, was wird nur aus unserem Sport gemacht, kaum einer sieht noch durch, kaum einer kann es richtig umsetzen, so machte es keinen Spaß! Hauptsache die OV Nr. ist schon mal reserviert

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BeitragVerfasst: 29.08.2017, 20:36 
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nur noch eins dazu - wenn ich richtig verstanden habe wie der Schiri es gemeint hatte: es gibt drei Wechsler und mit denen kann ich auch "drei vier fünf Neue" auch einen sechsten oder mehr bringen aber ich darf keinen "Vierten" benennen der schon wie die übrigen in der Anfangsformation gespielt hat.
Also 11 Spieler sind auf dem Feld drei kann ich runternehmen und dafür x beliebige wieder einsetzen aber ich darf keinen "Vierten" runter nehmen und dafür einen anderen einsetzen - keiner hat dies seit 2015 (so glaube ich gilt diese Regelung) ordentlich interpretiert. Aber so habe ich dies verstanden - und so hat es diesmal ein Schiri richtig praktiziert.
Sollte ich in meiner Annahme fehl laufen bin ich gewillt mit demjenigen der es mir richtig erklärt ein oder zwei Bier bei einem ordentlichem Gespräch zu trinken.
In diesem Sinne
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BeitragVerfasst: 29.08.2017, 21:03 
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Nun noch mal für alle zum Verständnis:

Jede Mannschaft darf wie schon immer drei Auswechselspieler einsetzten. Die neue Regelung besagt jetzt, dass diese drei Spieler beliebig oft ein-und ausgewechselt werden können.

Also auf gut deutsch: Der Trainer darf 14 verschiedene Spieler einsetzten, 11 Startspieler und 3 Wechsler, und diese 14 Spieler können sooft sie wollen raus und wieder rein, ein 15. Spieler (d.h. ein vierter Wechsler) darf NICHT am Spiel teilnehmen.
Es können also rein theoretisch unendlich viele Wechsel vorgenommen werden, solange die Gesamtspieleranzahl 14 nicht überschreitet und immer wieder die gleichen Leute die Bank gegen das Spielfeld tauschen.


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BeitragVerfasst: 30.08.2017, 09:21 
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Danke für deine Info - so hatte ich es auch gemeint bzw. ausdrücken wollen

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BeitragVerfasst: 30.08.2017, 14:23 
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wiltem11 hat geschrieben:
Die neue Regelung besagt jetzt, dass diese drei Spieler beliebig oft ein-und ausgewechselt werden können.

Also auf gut deutsch: Der Trainer darf 14 verschiedene Spieler einsetzten, 11 Startspieler und 3 Wechsler, und diese 14 Spieler können sooft sie wollen raus und wieder rein, ein 15. Spieler (d.h. ein vierter Wechsler) darf NICHT am Spiel teilnehmen.
Es können also rein theoretisch unendlich viele Wechsel vorgenommen werden, solange die Gesamtspieleranzahl 14 nicht überschreitet und immer wieder die gleichen Leute die Bank gegen das Spielfeld tauschen.


Was ist daran jetzt neu?

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BeitragVerfasst: 25.09.2017, 13:09 
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6. Spieltag
LFV Sachsen Leipzig : LSV SW II 5:1 (1:0)

Der LFV Sachsen ohne eigenem „Stadion“ spielt als Gastmannschaft auf dem Gelände des des SV Nordwest und steht momentan besser als die Mannschaft der „Hausherren“ da. Eine kleines buntes Völkchen als Fangemeinde welches komplett hinter „ihrem“ Verein steht - es wird selbst gegrillt, Getränke ausgeschenkt und auch die Eintrittsgelder werden von Mitgliedern kassiert. Und 2,50 € Eintrittsgebühr für die 1. Kreisklasse ist kaum der Rede wert, da einem doch spielerisch und einiges für die „Familie“ geboten wird. Lautstark wird die Mannschaft durch einen „trommelnden“ Indianer unterstützt - aber auch die „Rest-Leutzscher“, mancher schon im gediegenem Alter - unterstützen ihre Truppe mit „Rasseln und Tröten“ - ja hier wird noch Fußball gelebt.
Am Sonntagnachmittag waren die in letzter Zeit arg gebeutelten LSV´er (letzter Labellenplatz) zu Gast in der Merseburger Landstraße. Aber mit Spielbeginn konnten sich die Gäste auf das „überschaubare“ Spiel der Sachsen einstellen und hatten diese zumindest kämpferisch im Griff. Mit den vielen überhasteten vorgetragenen Angriffen brachten die Sachsen ein ums andere mal ihren Trainer nervlich an den Rand der Verzweiflung. Wobei durch die einzeln vorgetragenen Konter der LSV´er ein munteres, ausgeglichenes Spiel den Zuschauern geboten wurde. Aber in der 15. Spielminute war man dann doch etwas machtlos als nach einem herrlichem Zuspiel der „Vollstrecker“ zum 1:0 total im Abseits stand und der „lauffreudige“ Schiedsrichter zur Freude der Sachsen-Fans diesen Treffer gab.
Mit diesem Ergebnis ging es dank einer kämpferischen Leistung der LSV´er zum Pausentee. Manch ein Zuschauer vergnügte sich in der Halbzeitpause mit einem Blick in das Vereinslokal wo die „Meisterschaft“ im hot dog Wettessen (innerhalb von 10 Minuten) stattfand.
Sofort mit dem Wiederanpfiff zeigten die Sachsen das doch einiges an fußballerisches Potential vorhanden ist - ehe sich die LSV´er so richtig sortiert hatten stand es nach einem Eckball 2:0 für die Gastgeber (46.). Auch den Treffer zum 3:0 zehn Minuten später muss man nicht kommentieren - wenns läuft dann läufts einfach. Immer wieder bäumten sich die Gäste auf und schade das nach einem schönen Angriff der Pfosten zum Anschlusstreffer im „Weg“ stand. Nach dem 4:0 (76.) konterten die Gäste und wobei der LSV Stürmer nur durch ein Foul im Strafraum am Torschuss gehindert werden konnte. Der fällige Strafstoß landete unhaltbar im Sachsentor - 4:1 - mehr ging an diesem Tag nicht mehr und der Treffer zum 5:1 Endstand zeigte dann doch das die Gästespieler total ausgepowert den Schlußpfiff herbeisehnten.

Für Fußballschiedsrichter wurde der Cooper-Test inzwischen durch einen neuen Test abgelöst, der „Helsen-Test“-
Der Helsen-Test ist ein Verfahren zur Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Fußballschiedsrichtern. Der Vorteil gegenüber dem Cooper-Test besteht darin, dass er die Realität eines Fußballspiels, sein tatsächliches Anforderungsprofil an die Schiedsrichter während einer Spielleitung mit vielen kurzen Sprints, längeren Strecken in schnellem Tempo und Gehpausen besser simuliert.

Gemeckert wird immer schnell über den Schiedsrichter zumal er ohne Assistenten die 90 Minuten auskommen muss - aber wenn der Radius des Mannes in Schwarz nicht groß genug ist kann man wirklich von Gehpausen reden

Übrigens wen´s interessiert, der Sieger im hotdog Wettessen schaffte sieben Stück und wurde dort genauso gefeiert wie die Sachsen-Fans ihre Mannschaft zum Heimsieg hochleben ließen.


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BeitragVerfasst: 01.10.2017, 17:50 
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7. Spieltag
LSV SW II : SV Nord West 3:1 (2:0)

Wenn man aus sechs Begegnungen nur einen Punkt sein Eigen nennt könnte man meinen es sieht düster um die LSV’er aus. Aber weit gefehlt, so schlecht wurden die Partien nicht gespielt, wie es der Tabellplatz aussagt, wenn man mal die Begegnung gegen Miltitz ausklammert. Gegen den Spitzenreiter von letzter Woche konnte man schon Ansätze des „wiedergeborenen“ Tatendrangs erkennen. Nun mit dem heutigen Spieltag kamen die Nordwestler ins Küchenholz und diese hatten schon sieben Pünktchen mehr auf dem Buckel. Mit Spielbeginn zogen die Gastgeber ihre Kreise wobei die Gäste aber auch munter mitspielten zumal man von den vielen Abspielfehlern der Hausherren providieren konnte. Manchmal auch energischer und forscher im Spiel Mann gegen Mann - das beeindruckte doch den ein oder anderen LSV’er Spieler - aber auch den Schiedsrichter der glaubte hier ohne „Gelb“ auskommen zu können. Manches Foul war doch etwas grenzwertig - was bei dem Boden immer etwas gefährlicher aussah - aber auf beiden Seiten wurde gezupft und gegrätscht - und somit verstehe ich nicht das man sich dann immer lauthals beim Mann in Schwarz beschweren muss. Sobald die Gastgeber den Ball schnell nach vorn spielten kamen die Nordwestler Abwehrreihen immer wieder in Bedrängnis. Ein schnell ausgeführter Freistoss in des Gegners Spielhälfte brachte große Verwirrung in die Hintermannschaft und der fällige und verdiente Führungstreffer konnte bejubelt werden. Nun nahm das Spiel doch etwas einseitig Fahrt auf und 5 Minuten vor Halbzeitpfiff erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Kurz vor dem Pausentee wollte der Gäste-Trainer einen seiner Spieler auswechseln wobei dieser dies mit den Worten kommentierte - „ich gehe nicht raus - nein ich nicht“ - die Kosequenz dieser kleinen Einlage war das selbiger Spieler mit Wiederbeginn zum Zuschauen verdammt wurde - starke „Amtshandlung“ des Trainers. In der 58. Minute sah unsere Abwehr bei einem gegnerischen Freistoss nicht gut aus und durch ein herrliches Kopfball-Eigentor kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Aber 10. Minuten später konnte der Ball mit etwas Glück und unter Mithilfe eines gegnerischen Abwehrspielers über die Torlinie bugsiert werden. 3:1 - ein kleiner Erfolg auf ein bestimmt steinigem Weg aus den unteren Tabellenrängen. Kurz vor Spielschluss wäre nach einem „Schupser“ eines Nordwestler Spielers, manch einer wollte eine Tätlichkeit gesehen haben, das Spiel noch eskaliert wobei ich nicht verstehe das Außenstehende in das „Geschehen“ eingreifen wollten. Man muss ja"… seinen Kontrahenten nicht lieben wie sich selbst" aber fairer Umgang miteinander formt und zeigt Stärke wenn man über den „Dingen“ steht.

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BeitragVerfasst: 07.10.2017, 18:24 
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Pokalspiel
LSV SW II : SV Panitzsch/Borsdorf 2:1 (0:0)

Mit Panitzsch/Borsdorf dem derzeit Zweitplatzierten in der Stadtklasse bekamen es die LSV Jungs am heutigem Pokalwochenende zu tun. Zahlreiche Zuschauer wollten am Samstag das Pokalspiel zwischen dem LSV Süd West und Panitzsch/Borsdorf in der zweiten Runde im Stadt-Pokal auf Kreisebene sehen. Mit 2:1 (0:0) setzte sich der LSV SW durch, wobei ein Klassenunterschied zwischen den Mannschaften auf dem Platz nicht zu erkennen war. „Noch besser geht das jetzt wirklich nicht“, so die Fans freudestrahlend.
Lange Zeit von Taktik geprägt war die erste Halbzeit. „defensiv stabil stehen und die Räume dichtmachen“ konnte nur die Devise gegen den Stadtklassevertreter sein. So dauerte es länger als eine Viertelstunde, in der sich die Bemühungen beider Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten. Chancen, in Führung zu gehen, nutzten diese aber nicht. Das 0:0 zur Halbzeit war für beide Seiten in Ordnung. Nach dem Pausentee fanden die Gäste schneller ins Spiel und hatten in der 50 Minute die größte Chance in Führung zu gehen aber diese wurde durch Eigensinn vergeben. Statt den besser postierten Mitspieler den Ball zuzuspielen wollte es der Gästestürmer selbst machen und vergab kläglich. Keine fünf Minuten später gab es nach Freistoss, Eckball und nochmals Eckball und anschließender herrlichen Flanke und einem noch besseren Kopfball von Ron den vielumjubelten Führungstreffer für die Gastgeber. Ja und was den Schiedsrichter in der 70. Minute geritten hat weis nur er selbst. Schade denn bis dahin konnte man nichts an seinem gepfeife einwenden. Der Elfmeter war einfach nur ein Geschenk an die Gäste welche dieses nur nicht zu nutzen wussten. Zwar gut getreten aber noch besser von Stefan gehalten. Und im Gegenzug hatte Abdul die große Chance auf 2:0 zu erhöhen aber freistehend vor dem leeren Tor versemmelte er diese Gelegenheit. In der 76. Spielminute hatte der Schiri seinen „zweiten Auftritt“ und gab nach einem angeblichen Rückpass im 16’er den Gästen die zweite Möglichkeit ein Tor zu erzielen. Worauf sich aber nun der LSV-Hüter nicht beruhigte und lauthals meckerte (war aber schon vorher mal verwarnt worden) und nach Rücksprache mit dem Linienrichter bekam Stefan die „Ampelkarte“ und konnte somit eher duschen gehen. Aber auch außerhalb beruhigte er sich nicht und wurde deshalb nochmals mit Rot bestraft - was meiner Meinung nach ein „kleiner“ Formfehler ist. Somit mussten die Hausherren mit 10 Mann weiter spielen und nutzten in der 85. Minute nach einem schnellen Konter die sich bietende Gelegenheit zum 2:0. In den verbleibenden restlichen Minuten verteidigten sie mit „Mann und Maus“ das Erreichte und ließen dem Gegner nur noch den Anschlusstreffer (90.+2) zu.
Auf diesen Sieg sollte man weiter aufbauen um in den Punktspielen endlich aus dem Keller zu steigen.

Nach einer anschließenden Beleidigung des Spielers zeigte der Schiedsrichter dem Akteur vor Verlassen des Platzes auch noch die glatt Rote Karte hinterher. Klingt erstmal logisch, denn eine verbale Entgleisung gegenüber eines Schiedsrichters soll nicht unbestraft bleiben und eine zuvor gezeigte Ampelkarte darf kein Schutzschild für den Straftäter darstellen.

Aber, geht das regeltechnisch überhaupt?
Nein, es geht nicht. „Dem Schiedsrichter ist dort wohl ein kleiner formeller Fehler unterlaufen, der aber für das Strafmaß des Spielers keinen Unterschied machen wird“, Im Klartext bedeutet das, dass der Schiedsrichter den Vorfall wohl melden und einen Sonderbericht anfertigen wird. Stefan droht also eine Sperre wegen Schiedsrichterbeleidigung. Die Rote Karte war deshalb überfällig, weil der Spieler durch die ihm gezeigte Ampelkarte schon von dem Spiel ausgeschlossen wurde.

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BeitragVerfasst: 09.10.2017, 07:17 
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Wohnort: SG Leipzig Bienitz
U23 | Pokalblamage bei Bienitz

5:1 (0:1) verliert die chemische U23 ihr heutiges Pokalspiel bei der SG Leipzig-Bienitz. Die Wuttke-Elf verstand es nicht, die zahlreichen Möglichkeiten im ersten Abschnitt zu weiteren Toren zu nutzen, ging dennoch durch einen Elfmeter von Marco Blanc in Führung (11.).

Mit dem Wiederanpfiff gab Sven Schlüchtermann sein Comeback im Chemie-Trikot, kassierte für sein erstes Foul die gelbe Karte und kurze Zeit später Gelb-Rot. Etwas mehr Fingerspitzengefühl wäre hier sicher angebracht gewesen.

Doch die Chemiker gingen den zweiten Spielabschnitt ohnehin etwas zu locker an, kassierten so den Ausgleich und danach noch vier weitere Gegentreffer. Der Spieler des Tages war Marco Jerome Amborn, dem allein vier Treffer gelangen.

SGB - BSG U23 5:1 (0:1) (Endstand)

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